Enke für das Bundesverdienstkreuz

Da schmeißt sich einer vor dem Zug und avisiert zum Volkshelden. Alle sind ganz Betreten, der Profisport zeigt seine „gefühlvolle“ Seite und feiert äh betrauert einen Helden.

Schön, das der Held noch mindestens einen anderen Menschen (Lokführer) mit in seinem Abschied reingerissen hat. Also als menschlich gutes Beispiel kann ich das nun wirklich nicht werten. Da hatte es wohl andere Varianten gegeben. Aber der arme Mann war ja krank und konnte nichts dafür. Hm, wenn man bedenkt, dass er das geplant haben soll?!? Kann der Lokführer eigentlich Schadenersatz fordern?? Zumindest wenn ein betuchter Depressiver ihn ungefragt mit in die Depression reinreißt!

Ein scheinbar krankhaft depressiver Mensch wird als gutes Beispiel herangezogen. Wird das von der Rentenkasse gesponsert?

Die Nationalmannschaft kann nicht mal Ihrer Arbeit nach gehen und trauert um einen Freund. Schöne Freunde, die keine Depression mit bekommen. Da sagen wir wohl besser Kollegen, bzw. ich habe wohl eine altertümliche Auffassung von dem Begriff Freund.

Stellen wir uns mal vor die Bundeswehr legt Ihre Arbeit nieder, weil ein Kollege in Afghanistan umkommen ist. Oder die Werkshalle steht 3 Tage still! Aber das kann man natürlich nicht vergleichen, ein Sportler ist halt wichtiger für das Volk und die Einschaltquoten.

Fragen Sie mal Ihren Arbeitgeber, ob Sie freibekommen, wenn sie einen Todesfall im Bekanntenkreis haben. Am besten erwähnen, dass er Selbstmord begangen hat und eine öffentliche Person war. Dann hat ihr Chef bestimmt Verständnis.

Jaja, ist natürlich alles ungerecht … Mir geht es nicht um die Person „Enke“, sondern um das Bundesverdienstkreuz!

War halt ein armes krankes wenn auch bekanntes Licht, aber mit Sicherheit kein gutes Beispiel.

Was die Trauer der Familie und "wirklichen" Freunden nicht mindern soll.