Endlich greift das Gesetz mal durch!

Betriebszugehörigkeit 31 Jahre. Nur diese lange Zeit der Vorbereitung, das ruhige Abwarten auf die passende Gelegenheit und die extrem hohe kriminelle Energie haben es einer Kassiererin ermöglicht einen Pfandbon über 1,30 Euro an die Seite zu schaffen, und sich damit selbst zu bereichern. Jeder Chef wird nachvollziehen können, dass man hier hart durchgreifen muss! So einen Vertrauensbruch kann und darf man nicht tolerieren.

Endlich mal ein Gerichtsurteil, wie ich es in der Schule gelernt habe. Die Höhe bzw. der Wert spielt keine Rolle. Es geht um das Verbrechen an sich. Gesetz ist Gesetz, ob Arm oder Reich. Das Gesetz ist für alle gleich. Besonders Verwerflich: die Arbeitgeberin durfte sogar Gewerkschaftlich aktiv sein! Trotz dieser Großherzigkeit wurde diese moralisch mehr als verwerfliche Tat begangen. Das der betrogene Arbeitgeber ein Exempel statuieren musste, ist nun mehr als Verständlich!

Ich habe meinen Glauben an die Gerechtigkeit wieder entdeckt. Ab jetzt bin ich mir sicher das alle Verbrechen die, die einen Schaden kleiner 5,- Euro verursachen, nicht als Lappalie abgewiesen werden. Gerade in der Wirtschaftskrise zählt jeder Euro. Ein Schelm, wer denkt, das Verbrechen ab 1 Million nicht mit der gleichen Gerechtigkeit beurteilt werden. Schade das es in dieser Höhe bei uns keine Pfandbon’s gibt, aber wer weiß schon wo uns die Inflation uns hinführen wird?

Dem Gericht sollte man einen Orden verleihen!

Schade das die nicht mal einen „ordentlichen Fall“ bekommen werden, also > 1,50 Euro. Diese Richter werden von den Rechtsanwälten der Elite Manager/Bänker wohl als Befangen zurecht abgelehnt. Den diese Leute werden wohl nur von Leuten gerichtet, die das Wort Peanuts ordentlich deuten können.

Gesetz ist Gesetz