Radreise Köln - Prag - Dresden 2010

Geschrieben: Ende 2011

Radreise mit Zelt auf Campingplätzen 15 Tage + 1 Tag Prag + 1 Tag Dresden
Insgesamt 1562 KM per Rad und an die 6000 Hm

koeln-prag-dresden.jpg

Alles aus kleineren Notizen, deswegen auch alles auf Einer Seite, aber mit Inhaltsverzeichnis als Sprunghilfe!"

Ein kleiner Auszug an Fotos siehe externen Link in die CLOUD. Knapp 100 Fotos, zuviel um die hier in die Webseite zu legen. Insgesamt haben wir über 400 Fotos, aber in Prag geht es schlicht nicht anders!

14.06.2010 Köln - Koblenz

8:30 Uhr - Erst mal 10 km zum HB Oberhausen. Für fröhliche 37,- Euro in den viel zu vollen Zug. (Gut zu wissen, das es per Mietwagen zurückgehen wird!)
In Köln bei Globetrotter das GPS getauscht und dann geht es
"Offiziell“ um 12 Uhr los.
Den Rhein entlang Richtung Koblenz. Trotz Gegenwind sind wir am ersten Tag recht schnell unterwegs! Endlich ON THE ROAD! Genießen das tolle Wetter, denn die Wetteraussichten für die nächsten 2 Wochen sehen sehr schlecht aus! Aber wir sind gerüstet! Ankunft Koblenz ca. 19:00 Uhr.
Das Zelt inklusive Footprint aufgebaut. (Von Außen noch etwas sandig aus Südfrankreich) Dann das, was wir immer tun! Duschen, lecker Essen und Bierchen trinken. (Hier mal nen Schwarzbier vom Fass, was nicht wirklich wichtig war) Dann Pippi machen und ab ins Bett ;-)

  • 119,53 KM | 6:31 Sattelstunden
  • 18,33 KM/h | 33,23 Max

15.06.2010 Koblenz - Mainz

8 Uhr aufgestanden. Nach der ersten Übernachtung auf dem Campingplatz am "Deutschen Eck" gilt es, die Taschen wieder ordentlich zu packen. In der Ruhe liegt die Kraft. Für kleines Geld nehmen wir ein ausgiebiges Frühstück am Platz ein. Wir starten tatsächlich vor 10:00 Uhr. Was auch nötig war, da in Koblenz der Radweg wegen einer Großbaustelle gesperrt war.
Wieder schönes Wetter, natürlich mit Gegenwind! Vorbei an Boppard und der Loreley. O-Ton Nicole: „Darum machen die so 'n wirbel!“ Hinter Bingen lecker Kuchenpause. Dann gemütlich die letzten Kilometer nach Mainz. In Mainz fahren wir durch eine „Wolke“ von Nescafé! Den Campingplatz kennen wir ja noch vom letzten Jahr. Da wir schon um 18 Uhr angekommen sind, nutzt Nicole die Gunst der Stunde und packt nach einer Handwäsche die getragenen Sachen in den Trockner.
Standard: Duschen, lecker Essen und Bierchen trinken, dann Pippi machen und ab ins Bett = D, E & B, P & B

  • 109,8 KM | 6:04 Sattelstunden
  • 18,07 KM/h | 34,64 Max

16.06.2010 Mainz - Mainaschaff

Kurz vor 10 Uhr. Heute geht es das erste mal dem Main entlang. Trotz Richtungswechsel sehr starker Gegenwind. Unsere "Stammbude" für das hessische Truckerfrühstück mit „Roter Soße“ hat dicht. Wir finden einen Bäcker und Frühstücken. Unser nettes Stammcafé vom letzten Jahr hat geschlossen wegen Renovierung. Weichen wieder auf einen Bäcker aus.
Halb 6 - Ankunft Campingplatz Mainaschaff. Standard = D, E & B, P & B Wobei vor dem B noch ein „Äppelwoin“ getrunken haben. Und das, obwohl wir Hessen gerade verlassen haben, den Mainaschaff ist schon Bayern ;-) PS: Inrterne Wette: Wer hatte die Shimano Radschuhe zuerst. (ich sagte Nicole!) Gewinner bekommt ein Essen!

  • 92,19 KM | 5:23 Sattelstunden
  • 17,07 KM/h | 34,61 Max

17.06.2010 Mainaschaff - Wertheim

Es regnet, die Erde wird nass! Entsprechend alles etwas gemütlicher und später! Fahren gegen 11 Uhr los. Natürlich erst mal zu einem Bäcker-Frühstück. Es regnet in Strömen, aber wir brechen trotzdem Richtung Aschaffenburg auf.
Miltenberg – In der Stadt sehr katastrophale bzw. fehlende Beschilderung, aber als Fährtenleser mit GPS den Weg trotzdem gefunden. Die Mainseite per Brücke gewechselt.
Es regnet weiter, vor Wertheim fehlen wieder Schilder, von wegen Baustelle Brücke. Das dritte Mal heute! Wie war das mit dem 5-Sterne-Radweg? Aber wir schaffen es trotzdem mit etwas negativer Stimmung zum Campingplatz.
PS: Der Regen war übrigens überhaupt kein Problem, sind dadurch nur etwas langsamer gefahren. Zelt übrigens im Trockenen aufgebaut. Unterhalte mich ein wenig mit einem Engländer, der Deutschland regelmäßig per Radreise durchquert. Lustiger Mann, der wohl schon sehr viel herumgekommen ist. Ich hätte ja etwas schiss, von wegen LINKS Verkehr! Standard = D, E & B, P & B
Nachts regnet es, Nicole legt trotzdem das zweite P ein ;-)

  • 91,78 KM | 5:04 Sattelstunden
  • 18,08 KM/h | 33,53 Max

18.06.2010 Wertheim - Würzburg

Zelt halbtrocken eilig abgebaut, es sieht nach Regen aus . (Wurde auch vorhergesagt)
Fahren nach Wertheim rein, es ist sonnig und wir bekommen draußen in einem Stadtcafé das beste Frühstück der Reise. Es bleibt trocken und warm, so das wir uns komplett der Regen/Windbekleidung entledigen und uns einkremen. Fahren an Würzburg vorbei und überlegen, ob wir weiter fahren sollen. Am Anfang von Würzburg war ein großes Festival, so das wir Sorge hatten, das auf dem Campingplatz den wir auf der anderen Mainseite gesehen haben, zu viel „Remiedemie“ herrscht. Da wir schon über 100 Km auf dem Tacho haben, fahren wir doch wieder zurück, da nicht genau ersichtlich war, wann der nächste Campingplatz kommt.
Eine gute Entscheidung´, denn am Campingplatz des Rudervereines gibt es das beste Abendessen des Urlaubes. Spanferkelkeule mit Soße und Bratkartoffeln. Klingt auf dem Papier nicht verlockend, aber auf dem Teller war es das um so mehr!
Standard = D, E & B, P & B

  • 112,01 KM | 5:47 Sattelstunden
  • 18,03 KM/h | 35,47 Max

19.06.2010 Würzburg - Schweinfurt

Wieder kommen wir knapp vor 10 Uhr vom Platz. Wir werden noch echte Frühaufsteher!
Es ist trocken, aber windig. Es geht den meisten Teil der Strecke durch hügelige Weinhänge. Die Ortschaften bestehen scheinbar nur aus Winzern. Mussten zweimal per Fähre übersetzten, geht ja schon fast ins Geld ;-) Wir sind von Gegenwind ziemlich erschöpft, und suchen uns in Schweinfurt einen Campingplatz. Dieser „Naturfreundeplatz“ liegt neben der Autobahn. Hier kamen zum ersten Mal die Ohropax zum Einsatz. Die Berliner Pächter sind nett, und wir essen als Vorspeise in Franken eine Berliner Bulette! Standard = D, E & B, P & B

  • 101,56 KM | 5:43 Sattelstunden
  • 17,73 KM/h 31,01 Max

20.06.2010 Schweinfurt - Bamberg

Zeitig vom Autobahnplatz aufgebrochen. Wir bekommen kein Frühstück mehr, da nach Schweinfurt schlicht nichts mehr kam! Als Frühstück muss gegen 12 ein Stück Käsekuchen herhalten. Geht auch!
Bamberg kommt gefühlt von den gefahrenen KM viel zu früh, aber es lässt sich nicht ändern. Unterwegs halten wir immer Ausschau nach einem Fahrradladen, den mein Rad gibt vom Tretlager her quackende Geräusche von sich (Kann ich ja gar nicht drauf!). Nichts gefunden.
Das GPS macht sich mal wieder, bei der langen Anfahrt zur Campinginsel, doppelt bezahlt. Da wir sehr früh angekommen sind, wird gewaschen, getrocknet und ausgelüftet. Während dessen eine fränkische Brotzeit als Zwischenmahlzeit mit einem schwarzen Rauchbier eingenommen. Die Wurst ist nicht ganz unser Fall, das Bier schmeckte nach geräucherter Forelle!
Abends nach Bamberg rein, schickes hügeliges Städtchen. Beim Italiener mit Sicht auf die Räder das teuerste Abendessen eingenommen. Nicht wirklich wichtig, und wir ärgern uns ein wenig, aber man kann nicht alles haben. P & B

  • 85,01 KM | 4:30 Sattelstunden
  • 18,09 KM/h | 40,13 Max

21.06.2010 Bamberg - Lichtenfels

Wir improvisieren den Weg vom Campingplatz zurück auf unsere Route. Immer noch kein Radladen. Da wir wieder den Zeitpunkt für ein Frühstück verpasst haben, kehren wir gegen 12 Uhr in ein Gasthaus ein. Nehmen eine gute deftige Mahlzeit von der Mittagskarte ein. Schulterbraten, Klöße, und Sauerkraut. Nicht gerade leicht verdaulich, entsprechend schwer fällt die Weiterfahrt. In Lichtenfels finden wir einen kleinen Radladen, leider mit eher unkompetenten Besitzern, die eher Körbchenradfahrer bedienen. Nach langen bitten wird das Rad geprüft, es wird auf das Lager getippt, aber da eh keins auf Lager ist. Außer Zeitverlust keine Ergebnisse. Es quakt weiter.
Wir überlegen lange, ob wir den Campingplatz in Lichtenfels nehmen sollen. Wir sind vom trampeln her überhaupt nicht ausgelastet. Aber wir entscheiden uns für Lichtenfels, und das war auch gut so! Da wir ja schon deftig zu Mittag bzw. gefrühstückt haben, fährt Nicole zum Supermarkt und wir genießen unser Abendessen mit fränkischen Wein am Zelt. Nebenbei sprühe ich mit 336 das quakende Tretlager ein.
Der extrem nette Platzwart überlässt uns den Schlüssel für das geschlossene Café und wir versuchen die Weitereise zu planen. Den im Prinzip ist der Main fertig. Als Alternative könnte es über das Gebirge in Richtung Ostdeutschland gehen, oder Richtung Süddeutschland. Der Platzwart erzählte das im Fichtelgebirge nichts mehr an Campingplätzen kommt (Niemandsland von wegen ehemalige Ostzone). Nebenbei erwähnte er, dass die Holländer alle nach Prag fahren. Wir entscheiden uns Abends das es nach Süddeutschland gehen soll, und setzten ein paar Punkte im Navi! Der Platz ist so schön, das wir ernsthaft überlegen einen Tag länger zu bleiben. Gehen so spät wie noch nie auf dieser Radreise ins Bett.
Standard = P & B

  • 56,42 KM | 3:28 Sattelstunden
  • 16,26 KM/h | 36,57 Max

22.06.2010 Lichtenfels - Fichtelsee

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir stehen zeitig auf, es ist sehr schönes Wetter. Wir beschließen, am Zelt zu frühstücken und mit „Bunsi“ unseren eigenen Kaffee zu kochen. Besprechen die Weiterfahrt und denken über Prag nach. Ich frage ein holländisches Pärchen, wie Sie nach Prag fahren, und kann einen Blick in eine Spiralokarte werfen. Der Mann spricht nur Englisch. Wir unterhalten uns und er zeigt mir sein GPS. Wie der Zufall es will das Gleiche wie unser. 10 Minuten später habe ich die Wegpunkte nach Prag auf dem Navi. Wir freuen uns und beschließen tatsächlich nach Prag zu fahren. Die Holländer brechen vor uns auf, wir machen ein sehr gemütliches Frühstück und sind begeistert von unserer eigenen Spontanität.

Auf nach Prag. - Immer den gelben Pfeilen nach!

Unterwegs ein Kettenknoten an meinem Rad. Wieso eigentlich immer ich ;-) Es geht den „Weißen Main“ hoch. Tja, und dann das Fichtelgebirge hoch, vorbei an der Ochsenkopfschanze auf 800m zum Campingplatz Fichtelsee. Man haben mich hier die kleinen weißen Viecher zerstochen!
Wir essen in einer kleinen Gastwirtschaft, ich versuche eine tschechische Karte für das Navi zu laden, bzw. den Elbe-Radweg, damit wir von Prag auch wieder in die Heimat finden. Klappt aber nicht.
Für das Essen (Nicole Gummiadler) mit Torte und Schapps als Absacker zahlen wir 30,- € Inkl. Trinkgeld. Standard = P & B

  • 87,25 KM |5:27 Sattelstunden
  • 16,01 KM/h | 46,5 Max

23.06.2010 Fichtelsee - Cheb (CZ)

Nachts wurde es noch kalt. Tippe auf 2 bis 3 °C. Wir stehen wieder zeitig auf, Frühstücken und es geht Richtung Grenze. Diese ist doch noch etwas weiter war als vermutet. Nachmittags sind wir endlich in CZ.
Nicole ist ein wenig Nervös und bekommt Respekt vor Ihrer eigenen Entscheidung. Aber als wir die Stadt Cheb erreichen, ist das endgültig verflogen. Eine schöne alte Burg und eine sehr moderne schöne Stadt. Wir stellen erstaunt fest das wir Geld tauschen müssen. Freuen uns das scheinbar die Preise für uns sehr günstig sind. In der Innenstadt trinken wir einen Milchkaffee und ich stelle fest, ein W-Lan am Café existiert. Schlepptop raus und flux die CZ-Karte für das GPS geladen.
Und schon sieht die Welt noch viel freundlicher aus.
Am zweiten See nach Cheb suchen wir uns einen Campingplatz, und finden auch einen. Wir sind scheinbar die einzigen Gäste, die restlichen Leute sind Arbeiter, welche die Campinghütten renovieren. Wir fragen nach etwas zu essen und bekommen, eine sehr mächtigen leckeren tschechischen Reibekuchen mit Sauerkraut. Ganz anders als zu Hause! Zahlen inkl. Getränke 25 Kronen. Habe ich schon die günstige Preise und das leckere Bier erwähnt! Wir schlafen glücklich und zufrieden ein und freuen uns das wir diesen Weg eingeschlagen haben. P & B

  • 77,24 KM | 5:06 Sattelstunden
  • 15,09 KM/h | 54,14 Max

24.06.2010 Cheb - Kostantinovy Lazne

Nach einem Kaffee geht es los zurück auf die Route. Erst mal den Berg hoch! Wir finden einen kleinen Mini-Supermarkt und versorgen uns! Auch mit Wasser, denn das Leitungswasser ist hier stark gechlort. Es folgen viele weitere Berge/Hügel, landschaftlich wirklich ein Genuss.
Mittags treffen wir die Holländer wieder und gehen gemeinsam Kaffee trinken. Die haben wohl nicht mit uns gerechnet. Wir verabreden uns für den 2ten Campingplatz, der noch kommen soll, auf ein Bier. Aber soweit sind die Beiden an dem Tag wohl nicht gekommen. Wir checken gegen 18:00 Uhr auf LA Rocca ein. Gehen schnell duschen, weil eine große Jugendgruppe anrollt. Man weiß ja nie! Nicole besorgt noch Kronen-Nachschub! Stolz auf die geleisteten Höhenmeter gehen wir lecker im Platze essen. P & B

  • 69,47 KM | 4:47 Sattelstunden
  • 14,49 KM/h | 50,12 Max

25.06.2010 Kostantinovy Lazne - Dobriv

Schon gegen halb 8 aufgestanden. Aber da leider die Jugendgruppe vor uns das Frühstück bekam, sind wir „wie immer“ erst nach 10 aufgebrochen. Es geht weiter wieder durch eine herrliche Landschaft und kleinen Dörfchen. Können es gar nicht glauben das wir in der Tschechischen Republik sind!
Gegen Abend zieht es sich stark zu, und es sieht nach Regen aus. Kein Campingplatz in Sicht. Es beginnt zu regnen, und vor uns liegt ca. 30 bis 50 km nichts. Wir entscheiden uns zurück zum letzten Dorf zu fahren, und dort ein kleines Zimmer zu nehmen. (800 Kronen) der Regen wird stärker, also scheinbar eine sehr gute Entscheidung, obwohl wir unser Zelt und die Lufties vermissen. Standard = D, E & B, P & B

  • 85,04 KM | 5:22 Sattelstunden
  • 15,81 KM/h | 57,16 Max

26.06.2010 Dobriv - Prag

Frühstück in der Pension, Bratwürstchen mit Senf + X. Ja sind wir den in England?
Es geht weiter, durch viel Wald und Hügel. Die Pension war eine sehr gute Entscheidung. Es kam die nächsten 30 km tatsächlich nicht mal eine weitere Pension. Wir weichen von der Holländer-Tour etwas ab und fahren an der Donau entlang Richtung Prag. Teilweise eher eine Mountainbikestrecke. Eng und staubig, aber Nicole macht sich gut. Wir sind leider nur auf der falschen Seite der Donau, aber es kommt tatsächlich eine Fahrradfähre. Wir sind in Prag, wow!
Die Stadt ist sehr voll und wir trinken erst mal ein großes Gambrinus. Besorgen uns noch ein paar Kronen am Automaten, und finden über sehr steile Berge außerhalb Prags unseren ersten 3 Sterne Campingplatz Triocamping.
Erschöpft und zufrieden bauen wir nach über 100 Km unser Zelt auf dem Platz auf. Hier sind wir die einzigen Zelter. Wir gehen Essen „a la frittieren mit Kalli“ und freuen uns auf den nächsten Tag zu Fuß in Prag. Sozusagen der erste Ruhetag.

  • 104,27 KM | 6:15 Sattelstunden
  • 16,64 KM/h | 49,63 Max

27.06.2010 Prag

Mit Bus und Straßenbahn nach Prag. Und dann jede Menge Km zu Fuß. Warum haben wir eigentlich ne Tageskarte gekauft? Mit Engländern beim Italiener bei leckerem Gambrinus Deutschland – England geschaut. Das Ergebnis war wie der Tag in Prag. Ein voller Erfolg! Wir essen noch in der Goldenen Stadt und pilgern zurück Richtung Haltestelle. Gegen 22 Uhr sind wir wieder am Platz.

28.06.2010 Prag - Melnik

Dank des GPS finden wir ohne Probleme einen sehr abenteuerlichen Weg zur Elbe. Wobei der Weg an diesem Tag wirklich abenteuerlich ist. Teilweise schon Singletrail schwarze Piste! Etliche Km unbefestigter Weg, max. 40 cm breit, Rechts Dornensträucher, links der steile Abgrund zur Elbe. Mussten sogar bei einem „Loch“ im Weg, die Räder abladen und extrem vorsichtig rüberheben. War schon sehr anstrengend!
Wir finden zuerst keinen Campingplatz, und fahren teileweise 17 Km doppelt, bis wir dann durch Zufall doch noch den Platz in Melnik gefunden haben. Hier gab es ein richtig nettes Restaurant mit entsprechendem Essen. Das hatten wir uns nach der Dschungelfahrt auch verdient. P & B

  • 67,93 KM | 4:23 Sattelstunden
  • 15,46 KM/h | 38,62 Max

29.06.2010 Melnik - Nebocady

  • 100,01 KM | 5:41 Sattelstunden
  • 17,48 KM/h | 39,78 Max

Es geht nach einem Frühstück weiter Richtung Deutschland. Wir fahren zum dritten Mal den gleichen Weg (wie gestern) und müssen nach ca. 20 Km feststellend, das da noch ein Campingplatz gekommen wäre. Tja, so ist das ohne Vorbereitung! Dafür ist dann heute der Weg entsprechend ca. 20 Km länger. Nicole hat den ersten Platten der Tour. Am Ende des Tages sind wir recht erschöpft. Wie immer in den letzten Tagen ist es sehr warm (über 30°C). Um so glücklicher waren wir, noch einen Campingplatz vor der Grenze zu finden. Auch wenn die Sache mit den Duschen und dem völlig schrägen Zeltplatz, suboptimal war.

30.06.2010 Nebocady - Kötzschenbroda (Dresden)

Kurz vor dem Zeltabbau fängt es an zu regnen, prompt kommen wir wieder erst gegen 10 Uhr los. Von den allerletzten Krönchen trinken wir einen Kaffee und brechen auf nach Deutschland. Gegen 12 Uhr Mittag Ankunft an der Grenze. Netter Grenzpolizist erzählt uns Geschichten und macht ein Foto mit Grenzstein. Ein verspätetes Frühstück mit Kaffee und Kuchen gibt es für „harte Euro“ kurz vor Bad Schandau. Rollen begeistert durch das Elb-Sandstein-Gebirge.
Sind ein wenig enttäuscht, dass der Abschnitt nur so kurz war.
Dresden „a La Mutti“ links liegen lassen. Kann mir mal jemand erklären warum die um das Elbtal so einen „Trara“ machen! Finden beim Ruderverein in Kötzschenbroda einen kleinen feinen Campingplatz. Standard = D, E & B, P & B

  • 96,27 KM | 5:35 Sattelstunden
  • 17,21 KM/h | 46,28 Max

01.07.2010 Kötzschenbroda (Dresden)

Wir haben schon die Taschen fast vollständig gepackt, und den Schlüssel für die Duschen abgegeben, als wir beschließen zu bleiben. Wir bestellen für den nächsten Tag einen Mietwagen. Ab Dresden ist es halt einfacher. Da die Temperaturen wieder deutlich die 30°! Marke überschreiten, eine weise Entscheidung. Wir schauen uns Dresden mit der Frauenkirche an.
Nach Prag haut uns Dresden allerdings nicht vom Hocker. Immerhin schmeckte der Matjes! Schade das wir keine Fotos mehr machen konnten, hatte leider vergessen den Akku zu laden. Gegen 16 Uhr holen wir den Vito ab, und fahren zum Platz. Nachdem wir die Räder und einige Taschen schon mal einladen, geht es ein zweites Mal zum Essen in die historische Altstadt von Kötzschenbroda.

02.07.2010 Kötzschenbroda (Dresden) – Bottrop

Wir brechen schon gegen 8:30 Uhr auf. Bei Kassel noch ein schickes Foto machen lassen! Kommen nach 600 Km und ca. 6 Stunden ohne Stau in Bottrop an.

Alles perfekt gelaufen, so sollte jede Radreise sein!

Ein kleiner Auszug an Fotos siehe externen Link in die CLOUD.